Orthomolekulare Medizin

Hier ist es zunächst ein guter Einstieg einmal zu lesen was Wikipedia zur Definition beizutragen hat:

„Die orthomolekulare Medizin oder Orthomolekularmedizin (altgr. ὀρθός orthós ‚richtig‘ und molekular) ist eine maßgeblich von Linus Pauling beeinflusste alternativmedizinische Methode. Im Mittelpunkt steht die – teilweise hochdosierte – Verwendung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zur Vermeidung und Behandlung von Krankheiten. Einen Nachweis der Wirksamkeit dieser Methode gibt es bisher nicht.

Aus Sicht der orthomolekularen Medizin führt ein biochemisches Ungleichgewicht im Körper zu Krankheiten. Dieses Ungleichgewicht kann durch Hinzunahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden. Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, essentielle Fettsäuren und Aminosäuren sowie weitere „Vitalstoffe“ werden als für den Körper verträglicher, risikoloser und heilsamer angesehen als körperfremde Stoffe wie Pflanzenextrakte, Heilkräuter oder synthetische Medikamente.“

Wir finden dann noch ein paar Worte über den Begründer dieser Medizin Linus Pauling:

„Als Wegbereiter gilt Linus Pauling, Träger des Chemie- und Friedensnobelpreises, der den Ausdruck 1968 erstmals in einem Aufsatz über orthomolekulare Psychiatrie gebrauchte. Orthomolekulare Medizin ist nach Pauling „die Erhaltung guter Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Seite „Orthomolekulare Medizin“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. November 2017, 10:35 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Orthomolekulare_Medizin&oldid=170987545 (Abgerufen: 30. November 2017, 20:52 UTC)

Danach, den Artikel zu 3/4 füllend, die Kritik an seiner Forschung als weitaus ergiebigerer Zweig der Forschung wie es scheint. Dem schenken ich in meinem Artikel jedoch nicht die Aufmerksamkeit, denn wer der Jerome Logik gerne folgen will denkt: „Wer ein Haus bauen will der braucht Bausteine und wenn es keine Ziegel gibt, dann regnet es eben ins Oberstübchen.“

Diesem Motto folgend oder eben dem knurrenden Magen folgend, kommen wir nicht umhin anzuerkennen, dass wir immer Brennmaterial und Bausteine für unsere wohliges Zuhause – unseren Körper benötigen. Es ist auch etwas verquer, denn Linus Paulings Therapie wird hier auch als Megavitamintherapie stark kritisiert und das auch nicht ganz zu unrecht, denn tatsächlich kann zu viel des guten auch schaden.

Auf der anderen Seite stehen da die Werte die durch RDA Angaben (Recommended Daily Allowences) in den USA angegeben sind oder im europäischen Raum die EU-RDA Angabe. Diese sehen bestimmte Zufuhrmengen an „Vitalstoffen“ für den Menschen vor, doch wer hier einmal den ganzen Artikel ließt stößt auf folgende Passage:

„Abgesehen davon, dass die individuelle Variabilität innerhalb einer Bevölkerungsgruppe sehr ausgeprägt ist, gibt es erhebliche Unterschiede im Bedarf zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen. Zudem sind die verfügbaren Informationen über den menschlichen Bedarf an essentiellen Nährstoffen in vielen Bereichen noch sehr begrenzt. Das liegt zum einen daran, dass entsprechende Studien an Menschen sehr kosten- und zeitintensiv sind. Deshalb wird es kaum gelingen, einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt umfassend zu testen. Auch sind manche Arten von Experimenten aus ethischen Gründen verboten. Folgende Faktoren beeinflussen den Bedarf an essentiellen Nährstoffen:

  • Lebensalter
  • Geschlecht
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Erkrankungen, regelmäßige Medikamenteneinnahme
  • erhöhter Alkoholkonsum, Rauchen und andere Genussgifte
  • körperliche Aktivität – der Leistungsumsatz kann den Energiebedarf mehr als verdoppeln, und viele Nährstoffbedarfe sind aktivitätsabhängig
  • Ernährung selbst, denn zum einen benötigen verschiedene Nährstoffe ihrerseits Nährstoffe und Energie zu ihrer Verdauung, zum anderen beeinflussen viele Nährstoffe gegenseitig ihre Aufnahme, des Weiteren hat die zeitliche Abfolge Einfluss auf die Aufnahme der Nährstoffe
  • Körperzusammensetzung, so braucht z. B. Fettgewebe weniger Energie als Muskelgewebe.

Um den Unterschieden von Mensch zu Mensch Rechnung zu tragen, kommen statistische Methoden zur Anwendung. So ist die empfohlene Menge für die tägliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen in der Regel so bemessen, dass sie für 98 % der Angehörigen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe ausreichend sein sollte. Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes ausgesagt wird, sind solche Angaben ausschließlich auf gesunde Personen bezogen, die weder regelmäßig Medikamente einnehmen noch Genussgifte konsumieren. Auch Menschen, die sich noch von einer Krankheit erholen (Rekonvaleszenten), gehören nicht dazu. Die genannten Mengen sind auch nicht dafür vorgesehen, zur Neige gegangene Körpervorräte wieder aufzufüllen.

In manchen Fällen kann es auch vorkommen, dass sich die Empfehlungen auf den durchschnittlichen Bedarf beziehen, also für 50 % der Personen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe ausreichend sind. Das wird beispielsweise für die Zufuhr von Nahrungsenergie oft so gehandhabt.“

Seite „Recommended Daily Allowance“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. September 2017, 15:32 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Recommended_Daily_Allowance&oldid=168712791 (Abgerufen: 30. November 2017, 20:50 UTC)

Wir können somit über die angegebenen RDA Werte nur herausfinden, dass ein gesunder „Durchschnittsmensch“ nicht an einem Mangel erkrankt wenn er die Tagesdosis erreicht. Was wir diesem Beitrag noch entnehmen können, ist, dass Studien die sich mit dem Thema befassen sehr aufwändig und teuer sind und wenn wir die Sache weiter spinnen die Ergebnisse nicht gut kommerziell nutzbar sind d. h. jeder der sich damit beschäftigt nur draufzahlt aber keinen Verdienst damit machen kann.

Wer mag kann sich auf dieser Website ein PDF mit der Ansprache eines amerikanischen Arztes Dr. Jackson Stockwell durchlesen oder hier den Vortrag anhören, was der Mangel an Mineralstoffen alles an Krankheitsbilder hervorrufen kann. Man erfährt auch, dass es weit mehr als die paar Mineralstoffe gibt die durch die RDA-Werte erfasst sind.

Doch fasziniert hat mich mehr der Autor Uwe Gröber mit seinem Buch Orthomolekulare Medizin.  Hier der Kurztext zum Buch:

Krankheitsprävention statt Reparaturmedizin

Hilft Zink bei Erkältungen? Schützen Antioxidanzien vor dem Alter? Welchen Nutzen haben hohe Selengaben bei Krebs? Der Leitfaden gibt die Antworten – übersichtlich, praxistauglich, wissenschaftlich begründet. Und er zeigt, wie man mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und essenziellen Fettsäuren Krankheiten wirksam vorbeugen kann.

Die Auflage aktualisiert die Daten sämtlicher Mikronährstoffe und greift die Indikationen Alzheimer-Demenz, Morbus Parkinson und Multiple Sklerose auf. Neue Themen sind außerdem die Bestimmung des Nährstoffstatus und Interaktionen zwischen Arzneimitteln und Mikronährstoffen.

Das Buch schlägt Brücken zwischen Ernährungswissenschaft und Medizin. Es macht die Orthomolekulare Medizin zum i-Tüpfelchen auf dem Therapie- und Beratungsangebot von Ärzten, Apothekern und Heilpraktikern.“

Wer sich im wahrsten Sinne substanziell mit dieser Thematik auseinander setzen will sollte sich dieses Buch kaufen!

 

Ich wünsche mir für jeden von uns, dass er ein schönes, erfülltes und krankheitsfreies Leben haben soll. Mit unserem Immunsystem haben wir bereits den stärksten Mitstreiter in uns gepachtet den die Evolution geschaffen hat um diesen Weg erfolgreich zu bestreiten.

Support your local immune system 😀

 

 

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